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Västergötland-Info

Västergötland grenzt an die 2 grössten Seen Schwedens. Im Norden an den Vänern und im Nordosten an den Vättern.

Wenige km von Trollhättan entfernt liegen die Plateauberge Halleberg und Hunneberg.

In diesem Gebiet, das zum Ekopark erklärt wurde, um die vielfältige Natur dort zu bewahren, kommt man sich vor wie in einer anderen Welt.
Es gibt viele Wanderwege, auf denen man die Berge erforschen kann. Auf Wunsch sind geführte Touren und Elchsafaris möglich.
Auch Kinnekulle - Nordöstlich von Lidköping - ist einen Ausflug wert. Oben auf dem 306 m hohen Hügel steht seit 1892 ein Aussichtsturm, von dem aus man eine überwältigende Aussicht hat.
21 Schleusen des Göta-Kanals liegen zwischen dem Vättern und dem Vänern. 8 davon in Sjötorp.

Im Sommer sind sie eine wahre Touristenattrakton. Fahradwege entlang des Göta-Kanals erlauben kurze oder längere Radtouren ohne Autoverkehr. Ausserdem starten in Sjötorp einige Ausflugsboote zu Fahrten auf dem Göta-Kanal.
Von Kålland aus gelangt man auf die sehr schmale Landzunge Hindens rev, welche 6 km in den Vänern hineinragt. Die erste Hälfte ist noch mit dem Auto zurück zu legen. Über den restlichen Teil der immer schmaler werdenden Halbinsel schlängelt sich ein Weg, bis man am Ende fast vollständig vom gewaltigen, blauen See umschlungen ist.
Ausruhen kann man sich anschliessend am kilometerlangen Sandstrand Svalnäsbad, südlich von Hindens rev.
Jazzfreunde haben seit 1892 die Möglichkeit, von Hjo aus mit der "S/S Trafik" eine Tour auf dem Vänern nach Visingsö und Hästholmen zu unternehmen.

Nicht umsonst nennt man die Stadt auch "Hjo Orleans". Wer mehr über diesen Ort und seine Geschichte erfahren möchte, sollte im Stadtmuseum Hjo vorbeischauen.
Genau zwischen den beiden Seen Vättern und Vänern liegt der "Hornborgasjön". Schon seit dem 17. Jahrhundert ein echtes Paradies für Vogelbeobachter, berühmt geworden durch die vielen Kraniche.

Das ganze Jahr über kann man dort verschiedene Vogelarten beobachten. Am lebhaftesten ist es im Mai. Dann sind sämtliche Haubentaucher-Arten Schwedens am "Hornborgasjön" zu finden.
8 km östlich von Skara liegt das Skara Sommarland mit seinen 45 Attraktionen. Darunter z.B. die Wasserrutsche "Racing Hill" und Europas höchste Freefall-Wasserrutsche in Schwedens grösstem Wasserpark. Doch im Skara Sommarland gibt es auch einen Motorpark, einen Spielpark und einen Tivolipark. Ausserdem werden atemberaubende Stuntshows gezeigt und im Tropenhaus trifft man auf exotische Tiere.
Nicht weit von Karlsborg entfernt befindet sich der Nationalpark Tiveden mit seinen insgesamt 25 km Wanderwegen. Die Wälder hier gehören zu den grössten, unberührtesten und schönsten in Südschweden.
Wenn im Sommer mehrmals pro Woche die Dammtore geöffnet werden, donnern unglaubliche 30000 Liter Wasser pro Sekunde den 30 Meter hohen "Trollhättafallen" bei Trollhättan herunter.

Dieses Ereignis sollte man auf keinen Fall verpassen. Mit Hilfe einer Broschüre kann man sich auf die Jagd nach Drehorten von Spielfilmen begeben, denn in Trollhättan wurden viele schwedische Spielfilme gedreht.
Zwischen dem Stadtzentrum und den Schleusen, mit denen die Schiffe den Wasserfall umfahren, liegt das "Innovatum Science Center". Eine Erlebnissanlage mit den Schwerpunkten Naturwissenschaft und Filmproduktion. Vom Innovatum kann man mit der 30 m hohen Seilbahn zum Gebiet des Wasserfalls fahren.
Wie in vielen Regionen Schwedens stehen auch in Västergötland Schlösser, Burgen, Festungen und Klöster.
3 km vom Zentrum des Ortes Alingsås steht das Nolhaga Schloss mit seinem romantischen englischen Garten, einem Tierpark und einen Bauernhof für Kinder.

Nach der Schlossbesichtigung lohnt sich ein Ausflug in das angrenzende Naturreservat oder zur Schlossruine von Gräfnäs. Diese befindet sich 20 km nördlich von Arlingsås. Gräfnäs war zu seiner Glanzzeit eines von Västergötlands grössten Schlössern, wurde der Sage nach aber mit einem Fluch belegt. So prophezeite eine Untertänin der tyrannischen Schlossherrin, das Schloss Gräfnäs werde 3 Mal im Abstand von jeweils 100 Jahren brennen. Und tatsächlich brannte das Schloss 1634, 1734 und 1834.
Heutzutage ist die Ruine ein beliebtes Ausflugsziel mit Märkten, Ritterspielen, Konzerten und vielen weiteren Veranstaltungen.
In der Nähe des weiter oben angesprochenen "Hornborgasjön" wurde um 1175 herum ein Nonnenkloster erbaut. Heute befindet sich in einem Teil des Klosters ein Museum. Von den anderen Teilen stehen nur noch die Ruinen.
1820 begann man 40 km nordwestlich von Skövde mit dem Bau von "Karlsborgs Festung", welche eine von Europas grössten werden sollte. Statt der geplanten 10-jährigen Bauzeit benötigte man 90 Jahre, um
die komplette Festung mit dem 5 km langen Schutzwall fertig zu stellen. Ausserdem kostete das Projekt 6 mal so viel als ursprüglich vorgesehen war.
Heute ist "Karlsborgs Festung" ein Touristenmagnet. Fast vollständig für die Allgemeinheit zugänglich, kann man entweder selbständig oder mit einem Guide die Gebäude erkunden.
Das Schloss von Läckö nördlich von Lidköping wurde 1298 errichtet, jedoch erst 1654 zu einer prachtvollen Barockanlage ausgebaut. Da das Schloss nicht von den vielen Schlossrestaurierungen im 18. Jahrhundert betroffen war, ist es zu einem Grossteil noch genau so erhalten. Im Königssaal beispielsweise hängen Gemälde und Porträs der Feldherren, die am 30-jährigen Krieg teilnahmen.
Von Tranemo über Borås und Trollhättan bis nach Karlsborg. Langweilig wird es nie in dieser Region des Landes.

 

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